Schule Baunach in Oberfranken

Die Digitalisierung in der Schulwelt

In der Grund- und Mittelschule in Baunach, Oberfranken, werden das Schulnetz und die digitalen Lernmethoden gut angenommen – von Lehrkräften, Schüler/innen und Eltern. Vor allem die G Suite for Education bietet effektive Unterstützung. Damit ist die Schule in Baunach ein gutes Beispiel für die funktionierende Integration von G Suite for Education sowie für den Einsatz von digitalen Geräten wie Chromebooks.
Wie machst Du das – wie kommen wir mit dem Mathe-Problem gemeinsam weiter – welche Ideen hast Du noch fürs Referat? Diese Frage können die Schülerinnen und Schüler in Baunach seit einiger Zeit in Eigenverantwortung unter sich klären. Dafür müssen sie sich nicht einmal treffen. Sie loggen sich einfach ins Schulnetz ein, und schon ist ein direkter Austausch unter den Jugendlichen möglich. Die Teamarbeit wird durch die digitale Plattform gezielt gefördert. Genau das ist das Ziel der Schulleitung, die auf die zukunftsfähigen Medien setzt.

Positive Aspekte der digitalen Unterrichtsmedien

Ohne Internet geht es nicht mehr, das haben auch die Eltern erkannt, von denen einige zunächst skeptisch waren. Mittlerweile betrachten sie die Nutzung der digitalen Medien als vorteilhaft und sinnvoll. Einige kaufen ihren Kindern eigene Chromebooks oder Tablets. Das ist jedoch nicht unbedingt nötig, denn in der Schule in Baunach gibt es eine gute Infrastruktur mit vielen Mobilgeräten.
Zumindest für die älteren Schülerinnen und Schüler sind die digitalen Lernmethoden inzwischen unverzichtbar geworden. Der Schulleiter Rudolf Hennemann und der Systembetreuer Justus Stöckinger befürworten das selbstgesteuerte und motivierte Lernen und treiben die Digitalisierung voran. Sie haben festgestellt, dass die digitalen Medien die Eigenverantwortung der Jugendlichen stärken. So haben sich die neuen Lernmethoden als integraler Bestandteil in den Unterricht eingefügt. Die Schüler bewerten diese verstärkten Strukturen sehr positiv und gewinnen dadurch mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein.
Stöckinger sagt: „Durch die höhere Motivation wirkt sich die Digitalisierung positiv auf das Lernverhalten aus.“ Genau dieser Punkt ist für eine zukunftsfähige Schule enorm wichtig.

Digitalisierung im Unterricht – für mehr Individualität

Die Bedeutung des digitalen Lernens zeigt sich aus verschiedenen Blickwinkeln. Für die Lehrerinnen und Lehrer ist es ein Vorteil, dass es feste Bausteine für die jeweiligen Jahrgänge gibt. Bei der jahrgangsspezifischen Planung ist die Digitalisierung sehr nützlich. Sie vereinfacht die Vorbereitung sowie das Lernen selbst.
Im Zusammenhang mit der Schulbildung zeigen sich die großen Vorteile der G Suite for Education sowie vom Einsatz der Chromebooks. Im Vordergrund steht dabei die klare Erkenntnis: Die digitalen Medien verbessern die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler.
Im klassischen, analogen Unterricht sind gewisse Probleme unvermeidbar, weil die Jugendlichen ein unterschiedliches Arbeits- und Lerntempo haben. Dieses richtet sich nach ihren Fähigkeiten und Interessen: Viele sind im Englischen fit, doch Mathe bereitet ihnen Probleme. Mit Unterstützung der Digitalisierung – beispielsweise in Form von Google Classroom – ist es den Lehrkräften möglich, jede Schülerin und jeden Schüler differenziert und fachspezifisch zu fördern. Das stärkt die Freude am Lernen und bringt die Schülerinnen und Schüler weiter nach vorne. Die zielgerichtete und individuelle Förderung ist sicherlich ein Hauptargument für die digitalisierte Lernmethode.
Eventuelle Schwächen und Talente frühzeitig erkennen ist mithilfe der G Suite for Education kein Problem mehr. Das macht die Digitalisierung in der Schule für Lehrkräfte sowie für die Lernenden so wertvoll. Auf der einen Seite fühlt sich niemand unter- oder überfordert, auf der anderen Seite ist ein respektvolles Miteinander möglich. Google Classroom vereinfacht zudem den Austausch des Unterrichtsmaterials.

Welche Hard- und Software kommen zum Einsatz?

Das Schulhaus in Baunach verfügt über ein flächendeckendes W-LAN-Netz. Damit ist es möglich, jederzeit und überall im Schulgebäude mobile Endgeräte einzusetzen. Die flexible Nutzung der Chromebooks durch die Schülerinnen und Schüler ist also sichergestellt.
Aktuell liegt die Ausstattung mit den mobilen Geräten bei einem Verhältnis von etwa 1:5. In den Computerräumen der Schule stehen außerdem noch Windows-Geräte zur Verfügung.
Mit seinem übersichtlichen Betriebssystem Chrome OS ist das Chromebook das ideale Gerät für den Schulunterricht sowie für die Vor- und Nachbereitung der Unterrichtsstunden. Langes Warten ist durch die kurzen Reaktionszeiten unnötig. Und der Akku hält lange genug für den Schultag, sodass das Gerät nicht ständig aufgeladen werden muss. Es fährt in wenigen Sekunden hoch und stellt sofort das nötige Programm bereit, beispielsweise Office oder G Suite.
Als Alternative gibt es außerdem schuleigene Tablets, die ebenfalls zum Einsatz kommen. Diese bieten den Schülerinnen und Schülern ebenfalls Zugriff auf das Unterrichtsmaterial und ermöglichen einen einfachen Austausch.

Als Software kommen vorwiegend die G Suite for Education sowie Office-Programme zum Einsatz. Diese bieten den Schülerinnen und Schülern viel Flexibilität. Die G Suite ermöglicht es allen Schülerinnen und Schülern, dass sie von jedem Ort, zu jeder Zeit an ihren Produkten arbeiten können, dies zudem noch kollaborativ“, sagt Stöckinger. Die gegenseitige Unterstützung und die Teamarbeit stärken den Zusammenhalt, gleichzeitig erhalten die Schülerinnen und Schüler einen deutlichen Motivationsschub.
Der Systembetreuer gibt zu, dass eine Umstellung immer einen erhöhten Aufwand bei der Implementierung erfordert. Doch mit der Gewöhnung an die neuen „Werkzeuge“ fällt es den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften immer leichter, mit den digitalen Medien umzugehen. Die Pluspunkte überwiegen bereits jetzt, sodass die Erneuerung eindeutig von Vorteil ist, und zwar für die gesamte Schule.

Konkrete Beispiele im Schulalltag

Die Chromebooks werden direkt im Unterricht eingesetzt. Eine typische Anwendung ist das Matheprogramm Bettermarks. Dieses erleichtert das Lernen durch interaktive Methoden und hält unzählige Übungen für die Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen bereit.
Die Lehrkräfte und die Schüler/innen profitieren außerdem von den Möglichkeiten, die durch die Internetplattform Google Classroom zur Verfügung stehen. Die aktuellen Lernaufgaben und Übungen müssen nicht auf Papier ausgedruckt werden, stattdessen erfolgt die Ausgabe einfach digital. Auch die Bearbeitung und die Abgabe der Übungsaufgaben lassen sich bequem am Computer oder Chromebook durchführen. Das ist für den Schulalltag eine deutliche Erleichterung und beschleunigt den Austausch.
Die spielerische Programmiersprache Scratch ist für die Schülerinnen und Schüler ebenfalls interessant. Damit können sie den Mini-Computer Calliope selbst programmieren und experimentieren.
Es geht im Unterricht nicht richtig vorwärts, weil wichtige Informationen fehlen? Dieses Problem besteht im digitalen Zeitalter nicht mehr. Mit den Chromebooks oder Tablets können die Schüler/innen einfach eine Internet-Recherche starten. In Teamarbeit klappt das sogar besonders schnell.

Weitere digitale Projekte der Schule in Baunach

Die Grund- und Mittelschule in Baunach bietet ihren Schülerinnen und Schülern interessante Projekte an. Dau gehört beispielsweise das Projekt TAFF – Talente finden und fördern.
In dem TAFF-Kurs „Visuelle Medien“ erstellen die Jugendlichen ihre eigenen kurzen Filme und entwickeln diese vom Storyboard bis zum endgültigen Film. Es ist bereits eine Produktion von Tutorials bzw. Erklärvideos angedacht, die vor allem für den Fachunterricht sinnvoll wäre. Solche Ideen sind nur mithilfe der digitalen Medien durchführbar. So entsteht eine direkte Verbindung zwischen den digitalen Lernmethoden und anderen Schulprojekten. Gleichzeitig lässt sich das Gelernte sehr gut bei den privaten Freizeitaktivitäten der Schüler/innen nutzen.

Informationen zur Schule in Baunach

Die Schule in Baunach ist eine Grund- und Mittelschule (bis zur 10. Klasse). Aktuell arbeiten 57 Lehrkräfte an der Schule und es gibt 466 Schülerinnen und Schüler.
Ab der 3. Klasse beginnen die Schulkinder, mit den Chromebooks bzw. Tablets zu arbeiten. In diesem Alter kommen die Kinder auch außerhalb der Schule immer mehr mit den digitalen Medien in Kontakt.
In der Schule in Baunach sind insgesamt 110 mobile Geräte im Einsatz: 50 Chromebooks und 60 Tablets.
Die Administration der schuleigenen Mobilgeräte erfolgt durch den Systembetreuer Justus Stöckinger. Er kümmert sich um die sichere Benutzung von Google Classroom und diversen Schulprogrammen. Dazu gehört auch die Einrichtung des Kontos für G Suite for Education.
Einige Schüler bringen ihre eigenen Geräte mit. Bei Fragen oder Problemen hilft der Systembetreuer, diese Chromebooks und Tablets ebenfalls zu verwalten.

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