Google for Education Conference in Linz

111

Teilnehmer

an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich

29.10.2019

Auf der Tagesordnung der Google for Education Conference standen verschiedene Punkte, die sich mit der Umsetzung der Digitalisierung im Schulunterricht beschäftigen.

Die Resonanz auf die Konferenz war deutlich größer, als die Verantwortlichen erwartet hatten. Insgesamt 111 Teilnehmer meldeten sich zu der Veranstaltung an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich in Linz an. Dabei handelte es sich um Neueinsteiger sowie um Lehrerinnen und Lehrer, die bereits mit Google for Education arbeiten. Diese kamen vor allem aus Oberösterreich, Tirol, Wien und Salzburg.

Josef Grabner von eEducation.at erzählte im Interview nach der Konferenz von den Vorzügen der Digitalisierung und auch von der aktuellen Veränderung im Schulunterricht. Gerade im österreichischen Pflichtschulbereich unterstützt Google for Education die Unterrichtsvorbereitung und die Administration. 

Die selbsterklärende Nutzung ist für die Lehrkräfte sowie für die Lernenden von großem Nutzen. G Suite und Gmail stehen den Schülerinnen und Schülern kostenlos zur Verfügung. Gearbeitet wird üblicherweise in der Cloud: Dadurch ist eine sichere und einfache Handhabung der Chromebooks oder Tablets möglich.

Hardware, Nutzungsmöglichkeiten und Sicherheit

Im Vortrag zur „Acer Schultasche“ stand die Hardware im Fokus. Bei den sehr beliebten Chromebooks erfolgt die Arbeit direkt im Browser. Hierbei kommen der Chrome-Browser sowie hilfreiche Apps zum Einsatz, die eine gute Einbindung ermöglichen.

Die Schüler benötigen kein privates Konto, sodass die Geräte sehr virensicher sind. Zudem ist bei den Chromebooks keine umständliche Wartung erforderlich. Die Schülerinnen und Schüler speichern ihre Aufgaben einfach in der Cloud ab – so können sie bequem auch von zuhause aus auf ihre Aufsätze und anderen Arbeiten zugreifen oder sich mit anderen austauschen.

Google for Education ist auf die kollaborative Arbeit an den Hausaufgaben und an schulischen Projekten zugeschnitten. Positive Auswirkungen zeigen sich bei der Vorbereitung auf den Unterricht sowie bei der Bereitstellung der Aufgaben durch die Lehrkräfte.

Der sogenannte „Acer Rucksack“ bietet den Schülern einerseits und den Lehrern andererseits eine kleine Auswahl von Geräten. Es stehen vier Chrome OS Geräte zur Verfügung. Die Schulen können sich zwischen drei Chromebooks entscheiden, von denen eins ein Convertible ist, und einem Tablet. Bei Bedarf können die Schulen die mobilen Geräte zunächst ausprobieren, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen.

Wichtige Themen auf der Konferenz

Im Zusammenhang mit der zuverlässigen und effizienten User-Administration tauchte die Frage auf, wie einfach sich die Namen der Nutzer verwalten lassen. Wie geht man vor, wenn es zum Beispiel Schüler mit dem gleichen Namen gibt? Die übersichtliche Darstellung der User in einer Tabelle ermöglicht eine gute Kontrolle. Neue Daten bzw. Namen lassen sich problemlos importieren, während nicht mehr gültige Listen gelöscht werden können.

Bei eventuellen Schwierigkeiten hilft der Google Support weiter, ob es um die Verwaltung der Schülerinnen und Schüler geht, um den Zugriff auf bestimmte Arbeitsprojekte oder um die dauerhafte Speicherung von wichtigen Daten.

Als praktisches Beispiel führte Josef Grabner die Videos aus dem Unterricht auf. Bei der Anwendung von Google Tools kann beispielsweise die Aufgabenlösung eines Schülers mit dem Smartphone gefilmt werden. Dieser Film wird nach der Schulstunde von der Lehrkraft über die Cloud zur Verfügung gestellt: Nun haben auch andere Schüler Zugriff auf die Aufnahmen und können davon profitieren. Auf diese Weise wird der Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern gefördert.

Die gemeinsame Unterrichtsvorbereitung kommt bei den jungen Leuten ebenfalls gut an. Anstatt alleine an einem Problem zu arbeiten, ist eine schnelle Nachfrage beim Schulkameraden möglich. Wie hat der Lehrer das noch einmal gemeint – und was genau erwartet er in der nächsten Schulstunde? In den meisten Fällen soll nicht einfach nur ein Ergebnis präsentiert werden, denn der Lösungsweg ist fürs Lernen viel wichtiger.

Auch die Lehrkräfte können erkennen, ob die Schüler die grundlegenden Dinge verstanden haben. Schon während der Hausarbeit können sie die Jugendlichen in die richtige Richtung lenken, indem sie nachfragen oder kleine Hilfestellungen geben.

Google for Education: die digitale Schulwelt

Die Art des Lernens verändert sich durch die Digitalisierung enorm. Es ist wichtig, diese Vorteile zu nutzen und sich auf die neue Methode einzulassen. Die Technik ist dabei nur das Grundgerüst, das mehr Möglichkeiten bietet und die Verwaltung erleichtert.
Grabner sagt: „Es soll nicht die Technik der Pädagogik im Wege stehen.“ Einfacher lässt es sich kaum formulieren. Google for Education ist ein praktisches, innovatives Hilfsmittel, das als Erleichterung dient. In den Schulen sind nicht mehr Regeln oder strenge Richtlinien gefragt. Stattdessen geht es um die individuelle Förderung der Lernenden und um eine gute, effektive Verwaltung. Diese beiden Anforderungen lassen sich mit Google for Education gut erfüllen.
Mittlerweile sitzt in fast jeder Schule ein IT-Administrator. Häufig ist das ein Lehrer, der sich mit der Technologie auskennt, doch auch externe Administratoren können beauftragt werden, um die Geräte mit den verwaltungstechnischen Details einzurichten. So lassen sich ohne großen Aufwand umfassende Richtlinien der Schule oder des Schulbezirks überwachen. Durch die automatisierte, cloudbasierte Administration haben die Nutzer immer Zugang auf den aktuellen Stand. Lehrer können sich über den neuen Lehrplan informieren und Schüler sehen auf einen Blick, was in den Schulfächern gerade anliegt.
Die Optimierung der Google Produkte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit pädagogischen Mitarbeitern. Das ist wichtig, um die Ansprüche der Schüler und Lehrkräfte zu erfüllen.

Anforderungen an Google

Immer mehr Schulen setzen auf die digitale Unterstützung. Inzwischen kommt Google for Education in vielen österreichischen Bildungseinrichtungenüber zum Einsatz. In der Konferenz kamen die wichtigsten Wünsche der Teilnehmer zur Sprache:

  • Die Schulen möchten die Geräte selbst aussuchen (z.B. Apple, Google oder Microsoft),
  • Google for Education sollte für alle Schultypen zur Verfügung stehen,
  • eine unabhängige und seriöse Beratung muss verfügbar sein.

Die Fakten aus der Konferenz belegen, dass diese Ansprüche erfüllt sind. So wird das Interesse an Google in der Schule weiter ansteigen.
Die Schülerinnen und Schüler haben die digitalen Geräte längst in ihren Alltag integriert. Die Nutzung von Google in der Schule ist damit ein logischer Schritt nach vorne. Für die Lehrer bedeutet das teilweise eine Umstellung und eine gewisse Einarbeitungszeit. Doch das System ist übersichtlich, intuitiv bedienbar und bietet viele Vorzüge: gute Gründe, mit Google for Education weiter in die Zukunft zu gehen.

Scroll to Top